Google´s Entscheidungen sind manchmal schon recht merkwürdig und schwer zu verstehen. Android 4.0 ist ja erst ein paar Monate alt, und laut Googles eigenen Angaben nur auf etwa 1,6 Prozent aller Android-Geräte installiert, da erscheint schon die nächste Version namens Jelly Beans am Horizont.
Ursprünglich sollte es schon in diesem Frühjahr vorgestellt werden, laut neuen Quellen wird es nun aber das dritte Quartal diesen Jahres.
Nun stellt sich langsam ja schon die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, das Android Betriebssystem in so kurzer Zeit zu aktualisieren. Die Hersteller kommen gar nicht hinterher ihre Handy auf den neuesten Stand zu bringen. Das führt zu der kuriosen Situation, das Android 4.0 Ice Cream Sandwich längst erhältlich ist, die wenigsten User aber in dessen Genuss kommen. Das kümmert Google aber anscheinend wenig.
Ich finde es allgemein für die Android-Plattform wenig förderlich, da im Moment neue Entwicklungen kaum eine Chance haben sich einer breiten Masse von Benutzern zu präsentieren. Eine andere Updatepolitik würde dem Android-Ökosystem bestimmt gut tun, nur müssen dafür auch die Hersteller mitziehen.
Wie seht Ihr das? Anbei noch eine Infografik welchen Anteil die einzelnen Android-Versionen auf dem Markt einnehmen.




